Mario Hartmann & Familie

RAKU – CITY

Mario Hartmann:
Jahrgang 1970, Leipziger und seit 30 Jahren Koch. Zum Ausgleich
arbeite ich in meiner Freizeit mit Ton oder fahre mit meiner Frau auf
Handwerker-Märkte. Vor einigen Jahren habe mir einen gasbetriebenen
Raku-Ofen im Garten gebaut, da mich Raku sehr fasziniert. Dort
entstehen die RakuCity Häuser.



„Warme Sommertage im Süden von Frankreich und Italien am Meer – daran sollen meine Häuser erinnern. Im Sommer sind sie ein dekoratives Stück Urlaubsfeeling auf dem Fensterbrett, auf dem Regal, auf Balkon oder Terrasse.
Im Winter kann man sie mit Kerzen oder Lichterketten beleuchten und Wärme und Gemütlichkeit nach Hause holen.“

Herstellungsmethoden

Alle meine Häuser werden von Hand individuell aus Ton geformt und bei 950°C gebrannt. Danach glasiere ich sie und sie werden erneut gebrannt. Durch den Raku-Brand erhalten sie ihr endgültiges Aussehen. Der Brennverlauf lässt sich beim Raku nur bedingt steuern, sodass jedes Stück ein unnachahmliches Unikat ist. Jedes meiner Häuser war mindestens dreimal im Feuer, manchmal auch noch öfter, bis es meinen Vorstellungen
entspricht.

Informationen
über den Rakubrand


(raku, dt. „Freude“)

„Raku, eine alte japanische Brenn-Technik wurde während der Tenshō-Ära (1573–1592) in Kyōto entwickelt. Das Gefäß wird wegen der starken Rauchentwicklung meist im Freien gebrannt. Bei diesem Niedrigbrand werden die rotglühenden Gefäße einzeln mit einer langen Zange bei Temperaturen um 1000 °C dem Ofen entnommen und in einem Behälter mit organischem Brennstoff (Laub, Holzspäne, Papier etc.) luftdicht eingebettet. Die Glasur erhält einen Temperaturschock und reißt oberflächlich ein. Der entstehende Rauch (Kohlenstoff), der Sauerstoffentzug sowie die im Brennmaterial enthaltenen Mineralien wirken stark auf den Tonscherben und die Glasurfarbe ein. Durch die stark reduzierende Atmosphäre wird der noch weichen Glasur Sauerstoff entzogen. Die chemische Zusammensetzung verändert sich teilweise, Kohlenstoff (schwarz) dringt durch Haarrisse (Krack) und lagert sich im Tonscherben ein. Dieser Prozess wird durch Abkühlen mit Wasser gestoppt und das Haus gründlich gereinigt. Die nicht glasierten Teile und die Risse haben eine dauerhafte schwarze Färbung angenommen.

Mit einem RakuCity-Haus bekommst Du ein einmaliges Unikat. (Nur im Westfach und auf Märkten erhältlich). Es ist ein ganz besonderes Geschenk für einen lieben Menschen oder vielleicht der Beginn einer eigenen Sammlung?“

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