Inka Perl „sehnsuchtsmuseum“

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Inka Perl ist bildende Künstlerin und Ur-Leipzigerin. Sie studierte Grafik-Design und Videokunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und schloss 2002 mit Diplom ab. Ihr künstlerisches Hauptaugenmerk liegt auf dem Sammeln und Neu-Kombinieren von gelebten Objekten und Materialien. Daraus entstehen dreidimensionale Collagen, Fotogramme oder auch audiovisuelle Performances (www.radiolux.de).

Die Werke halten Einzug in ihr Gesamtkunstwerk „Sehnsuchtsmuseum“, welches sich momentan am Wohn- und Arbeitsort der Künstlerin befindet und temporär in Ausstellungssituationen zu erleben ist. Im WESTFACH gibt es nun einige Souvenirs aus ihrem Museumsshop.

„Inka Perl ist kein Künstlername, auch wenn das angesichts der überbordenden Verspieltheit ihrer Arbeiten leicht den Anschein haben könnte. Tatsächlich ist sie als Person – auch ikonografisch – durchaus ein Teil ihres Werkes. Inka Perl verarbeitet ihre subjektive Weltsicht, ihre Stimmungen und Befindlichkeiten zu metaphorischen postfeministischen Kunstwerken, welche vom Persönlichen auf das große Ganze verweisen. Ihre oft kryptischen Bilder, Assemblagen, Objekte, Schreine und Installationen sind Statements zur gegenwärtigen Kultur in all ihren Facetten – von der bunten Oberflächlichkeit der Konsumwelt hin zu zwischenmenschlicher Verelendung. Sie verbindet Romantik, Retrokitsch, Neo-DADA und an Art Brut erinnernde Simplizität mit philosophischen Gedankenspielen, welche als Zitate und Sinnsprüche, teils im Original, teils verfremdet, in ihren Arbeiten auftauchen. Ihre fröhlich-nostalgisch anmutende Glitter-Ästhetik schafft romantische Vorhänge, hinter denen sich düstere Abgründe verbergen können.“ [Text: Carsten Busse, Künstlerkollege & Kurator, Leipzig]

www.inskopia.de